First Impression: „Moonlight“, CBS

Noch eine ganz neue Serie, diesmal mit viel Blut und Vampiren: „Moonlight“ läuft seit Freitag auf CBS. Ich habe jetzt den Pilotfilm gesehen – und der hat mir ganz gut gefallen.

Meine Bewertung (bis jetzt):
2

Die Story:
Der Vampir Mick St. John  (Alex O’Loughlin) nutzt seine besonderen Fähigkeiten bei seiner Arbeit als Privatdetektiv. Er hat einen hohen moralischen Standard, beißt keine Unschuldigen und ernährt sich von Blutkonserven – im Gegensatz der meisten anderen Vampiren, z.B. seinem Freund Josef. Als ein College-Mädchen umgebracht wird und scheinbar Bissspuren am Hals hat, wird Mick auf den Fall aufmerksam. Er muss einerseits Schadenbegrenzung betreiben. Nicht dass die Menschen doch nocht herausfinden, dass es wirklich Vampire gibt! Andererseits muss er auf die Reporterin Beth Turner aufpassen, die sich bei diesem Fall in Gefahr begibt. Offenbar verknüpft ihn und Beth noch etwas Anderes…

Fazit:
Das Problem an Vampir-Geschichten ist, dass sie sehr schnell im Klischee landen. Das Meiste hat jeder durchschnittlich an Vampiren interessierte Zuschauer bereits gesehen. Auch „Moonlight“ kann sich von Klischees nicht befreien, greift sie andererseits aber auch bewusst und geschickt auf. So beginnt die Folge mit einem „Interview mit einem Vampir„, von dem sich Mick wünscht, dass es stattfinden würde, damit er nicht immer im Geheimen leben muss. Ein sehr gelungener und origineller Einstieg.
Die Serie funktioniert auf mehreren Ebenen, das gefällt mir. Zum einen gibt es eine Detektiv-Geschichte, die wenigstens halbwegs überraschend aufgelöst wird, zum anderen gibt es die Geschichte, die Beth und Mick gemeinsam haben, und deren Auflösung ist zwar noch weniger überraschend, aber dafür sehr ergreifend. Dass diese Folge ein so bewegendes Ende haben würde, hätte ich nicht erwartet. Aber ich fand es gut.
Ob das so weitergeht, bleibt abzuwarten. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es in jeder Episode jetzt zwei parallele Geschichte (eine in der Vergangenheit, eine in der Gegenwart) geben wird, würde es aber begrüßen. Außerdem sollten die Kriminalfälle ein wenig interessanter und weniger klischeebeladen werden. Alex O’Loughlin als einsamer Vampir gefällt mir aber sehr gut. Ein Bonus: Kevin Weisman (bekannt als Marshall aus „Alias“) tritt als Beths Kameramann auf!

Eine Antwort

  1. Mir hat die erste Folge auch gefallen, und deutsche Untertitel gibt es dafür auch :) unter http://www.tv4user.de

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