Eine Sitcom mit Christina Applegate? Nun ja, das könnte amüsant werden. Wenn es denn erst einmal in Schwung kommt, ist es das sogar!
Meine Bewertung (bis jetzt):
3+ (Tendenz steigend)
Die Story:
Bei „Samantha Who?“ geht es um eine Frau in den Mittdreißigern, Samantha eben, die nach einem Unfall unter retrograder Amnesie, sie kann sich also an nichts erinnern, das vor diesem Unfall stattgefunden hat. Neben der Tatsache, dass ihre Mutter extrem nervig ist, findet findet außerdem nach und nach heraus, dass sie wohl nicht gerade ein Engel gewesen ist: Sie ist, wie ihre Freundin Andrea, Alkoholikerin und betrog ihren wirklich lieben Freund Todd des öfteren. Ihr Einzug bei ihren Eltern führt sie auch wieder mit einer alten Schulfreundin zusammen (Melissa McCarthy aus „Gilmore Girls“), mit der die alte Samanthat wohl niemals hätte befreundet sein können, weil sie viel zu oberflächlich gewesen wäre. Im Laufe der Serie versucht sie herauszufinden, wer die alte Samantha war, und sieht ein, dass die neue Samantha eigentlich besser ist. Doch welche Samantha behält die Oberhand?
Fazit:
Während die ersten zwei, drei Folgen noch sehr sketchartig zusammengestückelt wirkten, ergibt sich langsam ein stimmiges Bild. Neben kurzweiligen Gags bekommt man auch einen Eindruck von der alten Samantha und ihrem Leben. Besonders schön sind die Szene mit Tim Russ (Tuvok aus „Star Trek: Voyager“), der als Doorman in Samanthas Wohnkomplex arbeitet und immer grummelig, aber dafür als Einziger ehrlich zur Protagonistin ist. Mittlerweile hat sich ein runde Sache entwickelt, die zwar das Rad nicht neu erfindet, aber durchaus witzig und unterhaltend ist. Außerdem finde ich Christina Applegate super, das gibt zusätzliche Pluspunkte. Wenn die Show so weitermacht, kommt sie mit der Endnote fürs Gesamtpaket noch in den Zweierbereich.